DER KLANG DES PAPIERS – BLOG

processing, osc, midi… (erster test)

Posted in Thema by luziferin on 30. April 2009

nun habe ich mal versucht, die theorie in die praxis umzusetzen. einzelne frequenzbänder senden nun verschiedene midi-noten an resolume, um dort clips abzuspielen. im moment besteht aber das problem, dass processing sofort reagiert und mehrere signale gleichzeitig sendet. ziel ist es nun, mit hilfe von schwellenwerten nur noch signale von bestimmten frequenzspitzen auszugeben, um das ganze etwas besser steuern zu können.

im foglenden video sieht man ein kleines video dazu:

processing, osc, midi, …

Posted in Thema by luziferin on 29. April 2009

derzeit beschäftige ich mich mit einer möglichen interaktion in meiner arbeit:

der user soll durch das produzieren von geräuschen mit papier videoclips ansteuern.

die theorie dahinter ist, dass verschiedene geräusche verschiedene frequenzen erzeugen können, die mittels eines FFT-spektrums in sogenannten frequenzbändern dargestellt werden. ziel ist es das jedes band mittels der software processing in ein osc-signal umgewandelt wird, um damit schließlich resolume anzusteuern (evtl. wird das osc-signal vorher noch ein midi-signal umgewandelt).

mehr dazu hoffentlich bald…

visual medley

Posted in Experimente, Thema by luziferin on 26. April 2009

so würde das ganze dann in etwa aussehen:

making of (230409)

Posted in Thema by luziferin on 23. April 2009

ein blick auf meine arbeit am animationstisch – ich habe angefangen kleine sequenzen aufzunehmen, wobei ich hier ein digitale spiegelreflexkamera verwende, die oberhalb und senkrecht zur arbeitsfläche angebracht ist. um verwackelungen zu vermeiden, wird die kamera vom rechner über eine usb-verbindung ausgelöst.

die arbeitsfläche ist eine glasscheibe (im video schlecht zu erkennen). unter ihr befindet sich ein neongrüner karton, der wie ein green screen funktioniert. dadurch ist es möglich, einzelne sequenzen später mit hilfe einer compositing-software (after effects) zusammenzuführen.

Mein Werkzeug

Posted in Thema by luziferin on 17. April 2009

Besuch im Tonstudio

Posted in Experimente by luziferin on 9. April 2009

Nach den ersten Audioaufnahmen zu Hause habe ich nun das Tonstudio Kraftstrom besucht, um dort mit professionellen Equipment und ohne Nebengeräusche den Klang des Papiers aufzunehmen und unter die akkustische Lupe zu nehmen.

Untersucht wurden das Zerreißen von DINA4-Kopierpapier, dünner Wellpappe und 3-lagigem Toilettenpapier.
Die klanglichen Unterschiede bei den drei verwendeten Probematerialien sind deutlich zu hören. Wellpappe ist viel lauter als das 80g DINA4-Papier und dies wiederum lauter als das Toilettenpapier.
Schnell hat sich also herausgestellt, dass die verschiedenen Papiersorten durch ihre Beschaffenheit verschiedene Geräusche produzieren können, doch es wird nicht einfach sein, optimale Vergleiche durchführen zu können.

Vorraussetzungen für einen optimalen Vergleich:
– Gleiche Aufnahmebedingungen: Raum, Mikrofon, Abstand zum Mikrofon
– keine Nebengeräusche
– Papierstücke immer gleich groß
– gleichmäßige Bearbeitung des Papiers (z.B. Reißgeschwindigkeit, Reißrichtung)

Als sehr schwierig durchzuführen erweist sich der letzte Punkt, denn es ist beispielsweise sehr schwer verschiedene Blatt DINA4-Papier in der gleichen Richtung und Geschwindigkeit quer oder längs durchzureißen.
Anders ist das hingegen beim Toilettenpapier. Aufgrund der Anordnung der Fasern kann man es längs gerade und gleichmäßig durchreißen, aber quer nicht.
Das Zerreißen der Wellpappe ist ebenso kaum kontrollierbar, da die zwei Komponenten, aus dem die Pappe besteht (gewelltes und aufgeleimtes, glattes Papier) immer unterschiedlich Reißen. Große Klangunterschiede gibt es wie auch erwartet beim Zerreißen entlang der Wellen und quer durch die Wellen.

Mykonos (by Grandchildren)

Posted in Animation, Recherche by luziferin on 8. April 2009


FRAGEN

Posted in Thema by luziferin on 7. April 2009

Wie viele Sounds werden aufgenommen?
Welche Sounds werden aufgenommen (welche Arten von Papier werden verwendet?)
Ist ein Vergleich möglich?
Welchen Nutzen hat die Analyse?
Was passiert mit den Sounds?

Was wird in Filmsequenzen dargestellt? Warum Filmsequenzen?
In welchen Bezug steht die Bildebene zur Tonebene?
Abstrakt, Narrativ, Dramaturgie, Informationen zum Papier?

Interaktion? Kann ein User selbst Geräusche erzeugen, abspielen, komponieren?

Fonts aus Papier

Posted in Papier by luziferin on 7. April 2009

Es gibt einige Fonts die mit Papier erstellt wurden. Ein Beispiel dafür ist „The Folded Font“ von Anton Studer.

Die Papierindustrie in Deutschland

Posted in Papier by luziferin on 6. April 2009

Die Papierindustrie in Deutschland ist die Nr. 1 in Europa. Im weltweiten Vergleich liegt sie an vierter Stelle hinter den USA, China und Japan.
Mit einem Umsatz von rund 14,9 Milliarden Euro und einer Jahresproduktion von
22,8 Millionen Tonnen werden insgesamt rund 3.000 verschiedene Papiersorten hergestellt.
An rund 180 Produktionsstandorten beschäftigt die Industrie in Deutschland über 43.000 Mitarbeiter.

Quelle: www.vdp-online.de