DER KLANG DES PAPIERS – BLOG

visual medley

Posted in Experimente, Thema by luziferin on 26. April 2009

so würde das ganze dann in etwa aussehen:

Besuch im Tonstudio

Posted in Experimente by luziferin on 9. April 2009

Nach den ersten Audioaufnahmen zu Hause habe ich nun das Tonstudio Kraftstrom besucht, um dort mit professionellen Equipment und ohne Nebengeräusche den Klang des Papiers aufzunehmen und unter die akkustische Lupe zu nehmen.

Untersucht wurden das Zerreißen von DINA4-Kopierpapier, dünner Wellpappe und 3-lagigem Toilettenpapier.
Die klanglichen Unterschiede bei den drei verwendeten Probematerialien sind deutlich zu hören. Wellpappe ist viel lauter als das 80g DINA4-Papier und dies wiederum lauter als das Toilettenpapier.
Schnell hat sich also herausgestellt, dass die verschiedenen Papiersorten durch ihre Beschaffenheit verschiedene Geräusche produzieren können, doch es wird nicht einfach sein, optimale Vergleiche durchführen zu können.

Vorraussetzungen für einen optimalen Vergleich:
– Gleiche Aufnahmebedingungen: Raum, Mikrofon, Abstand zum Mikrofon
– keine Nebengeräusche
– Papierstücke immer gleich groß
– gleichmäßige Bearbeitung des Papiers (z.B. Reißgeschwindigkeit, Reißrichtung)

Als sehr schwierig durchzuführen erweist sich der letzte Punkt, denn es ist beispielsweise sehr schwer verschiedene Blatt DINA4-Papier in der gleichen Richtung und Geschwindigkeit quer oder längs durchzureißen.
Anders ist das hingegen beim Toilettenpapier. Aufgrund der Anordnung der Fasern kann man es längs gerade und gleichmäßig durchreißen, aber quer nicht.
Das Zerreißen der Wellpappe ist ebenso kaum kontrollierbar, da die zwei Komponenten, aus dem die Pappe besteht (gewelltes und aufgeleimtes, glattes Papier) immer unterschiedlich Reißen. Große Klangunterschiede gibt es wie auch erwartet beim Zerreißen entlang der Wellen und quer durch die Wellen.

eine Maske für den Untergrund

Posted in Experimente by luziferin on 5. April 2009

hier habe ich ein Video aufgenommen, um zu demonstrieren, wie man Masken für die VJ-Software Resolume erstellt, um gezielt auf bestimmte Objekte zu projezieren zu können.
Zunächst erstellt man in Photoshop ein Dokument in der Größe der Projektion (z.b. 1024*768). Dann zieht man das Arbeitsfenster von Photoshop auf den zweiten Monitor (= Projektor) und zeichnet im Vollbildmodus den Untergrund nach. Flächen, auf die später projeziert werden soll, färbt man weiß ein, der Rest bleibt transparent und man speichert die Masken als PNG-Datei ab. Nun kann man diese in Resolume auf die ganze Kompositon, einzelne Ebenen oder einzelne Clips anwenden.

papier-beat (test)

Posted in Experimente by luziferin on 4. April 2009

hier ein kleiner track, den ich mit wenigen papier-sounds arrangiert habe.
wie man hören kann, ist es möglich, voneinander unterscheidbare töne und nicht nur geräusche mit papier zu erzeugen.

Erster Animationstest mit Papier

Posted in Experimente by luziferin on 26. März 2009

es hat eine Weile gedauert bis ich herausgefunden habe, wie man ein Lautsprecher-Icon aus Papier faltet.

Erster Test mit Resolume 3

Posted in Experimente by luziferin on 26. März 2009

Ein Test mit der VJ-Software Resolume. (Die Kulisse von unserem Hinterhof hatte sich dafür angeboten)
Mit Hilfe des Keystone-Plugins ist es bei der Verwendung von nur einem Projektor möglich, einzelne Ebenen perpektivisch anzupassen.

P.S.: die Musik ist von mir 😉